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Rev. Moon`s Leben ist eng mit der Person Jesus verbunden. Ohne Jesus hätte er seine Mission nie begonnen, denn Jesus selbst war es, der dem damals 16jährigen Sun Myung Moon einen besonderen Auftrag gab und ihn auf diese entbehrungsreiche Reise schickte, auf der er sich seit diesem Treffen von 1936 befindet. Die Aussagen, die Rev. Moon über Jesus, sein Leben, seinen Auftrag, die Kreuzigung und andere Aspekte macht, hören sich für konventionelle Christen geradezu revolutionär - manche würden wohl eher 'häretisch' sagen - an.
Das Glaubensgebäude des Christentums könnte in seiner heutigen Architektur nicht länger fortbestehen und müsste auf andere Säulen gestellt werden, würden die Aussagen Rev. Moon`s für eine Erneuerung des christlichen Glaubens ernsthaft in Betracht gezogen. Denn die Erkenntnisse Rev. Moon`s aus der persönlichen Beziehung zu Jesus Christus und den Offenbarungen die er von Gott erhielt, bringen eine fundamentale Aussage hervor:
Jesus kam nicht, um zu sterben!
Seine messianische Aufgabe bestand nicht im Sterben am Kreuz sondern im Errichten einer dauerhaft friedlichen Welt, dem Reich Gottes auf Erden, durch die Gründung einer mit Gott verbundenen Familie, Gesellschaft und Nation - nicht über Zeitalter hinweg sondern zu seinen Lebzeiten. Die Kreuzigung war demnach nicht der ursprüngliche Plan Gottes zur Erlösung der Menschheit, sondern wurde notwendig - als Plan B - da die Führer der damaligen Zeit, Jesus nicht als Messias erkannten und nicht annahmen.
Die tiefe Liebe und Vergebung, die Jesus noch in der Stunde des Todes den Menschen und sogar seinen Peinigern gegenüber empfand, waren der Schlüssel zur Auferstehung und eröffneten allen Gläubigen einen völlig neuen Weg zu Gott. Aus Jesu Tod resultierte eine Teil-Erlösung - aber lange nicht das, was er eigentlich erreichen wollte. Daraus folgt die Notwendigkeit der Wiederkunft.
Die Kreuzigung war eine Quelle der Schmerzen zuallererst für Gott selbst. Jesus sagte: "Lass diesen Kelch an mir vorüber gehen ...", nicht weil er Angst vor Schmerz oder Tod hatte, sondern weil er wusste, dass durch seinen Tod keine vollständige Erlösung ermöglicht wird und das Leid Gottes und der Menschen für viele Jahrhunderte weitergehen würde.
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Aussagen von Rev. Moon über Jesus
Die Fähigkeit, Wunder zu vollbringen, macht einen Menschen nicht zum Messias. Mose vollbrachte sogar größere Wunder als Jesus.
Es besteht jedoch ein großer Unterschied zwischen Jesus und anderen Menschen. Jesus war der direkte Erbe Gottes, geboren aus der Blutslinie Gottes, ja, aus Gott selbst.
Der Sohn Gottes gab seine Krone auf und erniedrigte sich selbst bis in die tiefsten Tiefen des Menschseins. Die Bibel gibt wenig Aufschluß über das Leben Jesu; er war jedoch derjenige, der die meisten Tränen vergoß.
Jesus kam mit dem Herzen eines Vaters und betrachtete alles mit den Augen eines Vaters.
Viele Einzelheiten seines Leidens sind verborgen geblieben. Die Bibel gibt nur unzureichenden Aufschluß über die 30 Jahre seines Lebens vor dem Antritt seines öffentlichen geistlichen Amtes. Wir können sicher sein, daß Gott und die Jünger sie festgehalten und offenbart hätten, wenn es sich um ruhmreiche Berichte gehandelt hätte.
Jesus lebte in Kummer und Schmerz. Dreißig Jahre lang war er eine umstrittene Persönlichkeit. Die Menschen waren schockiert, als sie eines Tages aus seinem Munde die Worte hörten: "Ich bin des Gesetzes Erfüllung".
Jesus kam als der Meister der Liebe, der Prinz der Liebe und das Zentrum der Liebe. Darum hätte er von seinen Eltern, seinen Brüdern und Schwestern, von seinen Verwandten und Nachbarn mehr Liebe empfangen sollen als jeder andere Mensch auf der Welt. Diese Liebe jedoch erhielt er von niemandem.
Das Fundament für den Messias wurde von Jakob, dem Vorkämpfer auf der Familienebene, und von Mose, dem Vorkämpfer auf der Stammesebene, gelegt. Der Messias sollte der Sieger auf der nationalen und weltweiten Ebene sein.
Zur auserwählten Nation gehören nicht nur Israel, sondern alle Menschen, die sich vom Bösen trennen und Gott zuwenden. Aus diesen Menschen sollte sich die auserwählte Nation zusammensetzen.
Wenn die Menschen Jesus empfangen und sich mit ihm vereinigt hätten, wäre eine separate Nation auf der Grundlage des Glaubens entstanden, und die Vorsehung der Erlösung wäre auf die gesamte Menschheit ausgedehnt worden.
Es ist nicht Gottes Absicht, lediglich eine Kirche oder eine Nation zu erlösen. Sein Prinzip ist es, das Geringere, d.h. die Kirche oder die Nation, für die Welt, also den größeren Zweck, zu opfern.
Während seines dreijährigen öffentlichen Wirkens verfolgte Jesus einen einzigen Zweck: Er wollte anerkannt werden. Vom ersten Tag an waren seine Predigten ohne Beispiel, damit das Volk die Wahrheit hören und ihn als den Sohn Gottes akzeptieren konnte.
Wenn die Kreuzigung Gottes Wille gewesen wäre, hätte Er das auserwählte Volk nicht 4000 Jahre lang vorbereiten müssen. Er hätte Jesus zu den Barbaren senden können, die ihn sogar noch viel schneller getötet hätten.
Die Führer der damaligen Gesellschaft wären sehr zufrieden gewesen mit einem Messias, der das Alte Testament Silbe für Silbe und Wort für Wort zitiert hätte. Jesus war jedoch nicht gekommen, um das Mosaische Gesetz zu wiederholen. Er kam, um die neue Botschaft zu verkünden.
Die Menschen der damaligen Zeit befanden sich in einer schwierigen Lage. Ihre 4000-jährige Tradition stand auf dem Fundament des Alten Testamentes. Es war sehr schwer für sie, sich über Nacht vom Gesetz abzuwenden und Jesus Christus voll und ganz als den Sohn Gottes zu akzeptieren.
Es war Gottes Wunsch, daß Jesus von seinem Volk akzeptiert werden würde. Dazu hatte Er das Volk auserwählt. Darum sandte Er einen Propheten nach dem anderen, die das Volk Israel aufrütteln und auf das Kommen des Messias vorbereiten sollten.
Johannes der Täufer zeugte unbewußt für Jesus, als er vom Heiligen Geist erfüllt war; aber er konnte sich nicht im entferntesten vorstellen, daß Jesus wirklich der Herr und Erlöser sein sollte. Als er den Weg des Herrn vorbereitete, stellte er sich den kommenden Messias ganz anders vor.
In vieler Beziehung war Jesus geringer als Johannes der Täufer. Johannes hatte eine hohe Bildung, während Jesus ein Zimmermannsgehilfe war. Johannes genoß hohes Ansehen im Volk und war als großer Prophet anerkannt. Jesus hatte kein akademisches Wissen. Wie konnte Johannes Jesus folgen, wissend um diese Unterschiede in den Voraussetzungen? Er konnte sich einfach nicht vorstellen, daß sein Vetter der Herr und Erlöser der Welt sein sollte.
Die drei Weisen, die Gott damals sandte und die die drei Jünger Jesu auf der weltweiten Ebene repräsentieren, sollten Jesus bei der Erfüllung seiner Mission helfen. Sie wurden von Gott an seinen Geburtsort geführt und sollten Jesus dienen und ihn bis zum Tage seiner Hochzeit aufziehen. Diese Weisen sollten also Jesu Jünger sein.
Welche Rolle hätte Johannes der Täufer gespielt? Er wäre der vierte Jünger gewesen, und alles wäre ganz anders verlaufen. Da diese Dinge nicht erfüllt wurden, mußte Jesus sich seine Jünger selbst suchen.
In der Bibel selbst liegen so viele Wahrheiten verborgen, da sie nicht klar und eindeutig geschrieben wurde. Ich bin sicher, ihr würdet ganz überrascht sein, wenn ich einige dieser Geheimnisse offenbaren würde.
Diese Geheimnisse wurden mir von Jesus und von Gott enthüllt. Wie ihr wißt, hat zur Zeit Noahs und Abrahams niemand an diese Männer Gottes geglaubt. Ebenso wird mir niemand vorbehaltlos glauben, wenn ich euch ehrlich mitteile, was zur Zeit Jesu wirklich geschah.
Gott wollte Adam und Eva in der Ehe segnen, nachdem sie Vollkommenheit erreicht hatten. Als ein göttliches Paar sollten sie Kinder Gottes zeugen. Darum kam Jesus in der Position Adams. In 1. Kor. 15:45 wird Jesus als der letzte Adam bezeichnet. Gott wollte die wahre Braut für ihn finden und beide in der Ehe segnen. Die wahren Eltern der Menschheit sollten zur Zeit Jesu erscheinen. Möchte ein König gerne allein sein, oder hätte er den Wunsch, eine Königin an seiner Seite zu haben? Die Antwort ist eindeutig; er möchte eine Gattin bei sich haben.
Jesus kam in der Position des vollkommenen Adam, des Wahren Vaters. Kann er der wahre Vater sein ohne eine wahre Mutter? Er kam, um seine Braut zu finden, aber die Menschen lehnten ihn ab. Er konnte also seine Braut nicht finden und sein Ideal nicht verwirklichen.
Warum sollte zur Zeit Jesu das Ende der Welt stattfinden? Jesus kam, um die Herrschaft des Bösen zu beenden und die Herrschaft Gottes auf Erden zu errichten.
Durch seine Vereinigung mit Jesus hätte das Volk Israel seine eigene Mission und die seiner Nation erfüllt. Das Reich Gottes wäre zur damaligen Zeit physisch errichtet worden.
Jesus war gekommen, um zu seinen Lebzeiten eine vollkommene Welt zu schaffen und nicht über eine Periode von Zeitaltern hin. Die Wiederkunft des Messias wurde erst notwendig, nachdem der Zweck seines ersten Kommens nicht erfüllt wurde.
Jesus wollte leben und seine Mission erfüllen. Die Annahme, daß Jesus aus menschlicher Schwäche heraus um ein längeres Leben auf Erden bat, ist ein tragisches Mißverständnis.
Nathan Hale, ein Kämpfer im Amerikanischen Freiheitskrieg, sagte vor seiner Hinrichtung: "Es tut mir leid, daß ich nur ein Leben habe, das ich für mein Land opfern kann!" Meint ihr, das Nathan Hale größer war als Jesus? Unmöglich! Nathan Hale war ein großer Patriot. Jesus aber war der Sohn Gottes.
Jesus hinterließ keine Ideologie. Allein durch seinen Geist übte er einen ungeheuren Einfluß auf die gesamte Welt aus.
Bildquelle: Gemälde von Ivan Nikolajewitsch Kramskoi "Christus in der Wüste"
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